XARENO

Nicht-interventionelle Studie zur oralen Antikoagulation bei Vorhofflimmern und eingeschränkter Nierenfunktion – XARENO-Register

Wie Sie sicher wissen, stellen Patienten mit Vorhofflimmern (VHF) und eingeschränkter Nierenfunktion eine besondere Risikogruppe dar, da diese Patienten einerseits ein höheres Schlaganfallrisiko und andererseits ein erhöhtes Blutungsrisiko als nierengesunde VHF-Patienten haben. Derzeit ist wenig darüber bekannt, welchen klinischen Verlauf diese Patienten mit VHF und chronischer Nierenerkrankung (CKD) zeigen und wie sich die Nierenfunktion in Abhängigkeit von der Antikoagulation verändert.

Die GWT-TUD GmbH führt als Sponsor eine wissenschaftlich-initiierte Register-Studie zur oralen Antikoagulation bei Vorhofflimmern und Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion unter der gemeinsamen Leitung von Herrn Prof. Dr. Reinhold Kreutz (Charité – Universitätsmedizin Berlin) und Herrn PD Dr. Beyer-Westendorf (Universitätsklinikum Dresden) durch.

In dieser nicht-interventionellen Register-Studie sollen Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (eGFR oder Kreatinin-Clearance 15 – 49 ml/min) und nicht-valvulärem VHF mit Indikation zur oralen Antikoagulation eingeschlossen und nachbeobachtet werden.

Die Register-Studie wird international in Deutschland, Österreich und der Schweiz in rund 100 Praxen und Studienzentren durchgeführt werden. Bis 2018 sollen mindestens 2500 Patienten dokumentiert werden.

Wir möchten Sie einladen, mit uns gemeinsam aktiv am Register und der Beobachtung von Patienten in dieser teilzunehmen. Wenn Sie als ärztliche Praxis / Facharzt im Bereich Kardiologie, Nephrologie oder Geriatrie tätig sind und in Registerstudien mitarbeiten, können Sie uns gern über unser Kontaktformular ansprechen.

 

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit an diesem spannenden Projekt.

 

Mit Dank und kollegialen Grüßen

 

Prof. Dr. Reinhold Kreutz                                      &                           PD Dr. med. Jan Beyer-Westendorf
(Charité—Universitätsmedizin Berlin)                                                 (Universitätsklinikum Dresden)